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Bohrer

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Der richtige Bohrer für jedes Material

Mit einer Bohrmaschine können Sie fast in jedes Material Löcher bohren, vorausgesetzt, Sie haben den entsprechenden Bohrer. Unterschieden wird zwischen Drehbohren, Schlagbohren oder Hammerbohrer. Sofern Sie in eine verputzte Wand bohren wollen, ist wichtig zu wissen, aus welchem Material diese ist. Für Profis reicht es aus, gegen die Wand oder Mauer zu klopfen. So hören Sie aus welchem Material die Wand ist. Ein Laie kann dies nicht erkennen. In diesem Fall sollten Sie zuerst die Bohrmaschine ohne Schlagwerk laufen lassen, um zu testen, ob die Bohrkraft ausreicht. Ist der Bohrvorgang zu schwach, schalten Sie das Schlagwerk hinzu. Wenn Sie dabei das Bohrmehl prüfen, können Sie erkennen, aus welchem Material die Wand ist. Rotes Bohrmehl deutet auf eine Ziegelwand hin, weißes Bohrmehl bedeutet Kalksandstein und graues Bohrmehl deutet auf Beton hin. Ideal für den Schlagbohreinsatz in Mauerwerk und Naturstein sind hartmetallbestückte Steinbohrer. Ist der Durchmesser nicht größer als 12 mm sind diese auch für Beton nutzbar.

Der Holzbohrer

Um saubere Löcher in Holz zu bohren, sollten Sie nicht nur auf den richtigen Bohrer achten, sondern auch darauf, dass keine Ausrisse entstehen. Hierfür nehmen Sie ein planes Abfallstück und bohren dies an der Unterseite Ihrer Arbeit an. So vermeiden Sie das Ausreißen des Holzes. Für Holz nimmt man in der Regel spezielle Spiralbohrer, die über eine Zentrierspitze verfügen, diese erleichtert das präzise Ansetzen des Bohrers. Die Funktion eines Holzspiralbohrers ist dabei relativ einfach. Der Bohrer für Holz verfügt am vorderen Ende über eine scharfe Schneidkante, mit welcher er in das Holz schneidet. Die dabei entstehenden Hobel werden über die im Bohrer integrierte Förderspirale nach hinten befördert und über das Bohrloch ausgeschieden. Aufgrund dieser Technik ist es wichtig, die Schneidkanten des Bohrers regelmäßig nachzuschärfen. Dies können Sie selbst mittels Schleifstein (für grobe Arbeiten) und Abziehstahl (für die Feinarbeiten) erledigen. Sollten Sie sich das selbst nicht zutrauen, können Sie den Bohrer in jeder Werkstatt oder im Baumarkt schärfen lassen.

Der Metallbohrer

Für das Bohren von Metall verwendet man den HSS-Spiralbohrer, der mit einer Hartmetallscheide versehen ist und nicht wie der Holzbohrer mit einer Zentrierspitze. Die Schneidekanten bei einem Metallbohrer werden durch ein besonderes Verfahren gehärtet, so dass sie in der Regel für jedes Material geeignet sind. Da Ihr Metallbohrer über keine Zentrierspitze verfügt, kann das Ansetzen an der richtigen Stelle schwierig werden. Die kegelförmige Spitze rutscht besonders beim Anbohren leicht ab und der Nutzer hat Mühe die richtige Position zu halten. Hier ist ein Körner eine große Hilfe. Dabei handelt es sich um einen Bolzen, dessen Spitze genau auf den Bohrpunkt gesetzt wird. Durch einen kräftigen Schlag mit dem Hammer hinterlässt der Körner an der geplanten Bohrstelle eine Einkerbung, in die Sie Ihren Bohrer ansetzen können, ohne dass er gleich wieder abrutscht. Auch das Bohren in Aluminium gestaltet sich zuweilen recht knifflig, Aluminium neigt dazu zu „schmieren“, wodurch die Klingen des Bohrers nicht richtig greifen. Der Bohrer dreht sich zwar, es wird jedoch kein Material abgetragen. Hier raten wir dazu die Spitze des Bohrers kurz in Spiritus zu tauchen, bevor Sie mit dem Bohren beginnen. Der Spiritus verhindert den Schmiereffekt, Ihr Bohrer arbeitet sich in das Material wie in Butter!