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Bohrkronen

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Bohrköpfe und Bohrkronen werden bei Bohrungen im festen Gestein eingesetzt (z. B. Rotary-Bohrverfahren). Sie zerstören das Gestein im Bohrlochtiefsten. Bohrköpfe zerstören die gesamte Bohrlochsohle, das Gesteinsmaterial wird als feines Bohrklein aus dem Bohrloch – meist mit einer flüssigen Spülung, bei kurzen Bohrlöchern auch mit Druckluft – herausgespült. Bohrkronen hingegen sind ringförmig und werden für Kernbohrungen eingesetzt, bei denen das hohle Bohrgestänge das Gesteinsmaterial möglichst unbeschädigt aufnimmt. Bohrköpfe haben Durchmesser von wenigen Zentimetern bis über 30 cm. Bei Tiefbohrungen (bis 10 km Tiefe, z.B. Kontinentales Tiefbohrprojekt) werden Rollenmeißel (siehe Bild) eingesetzt. Heutige Modelle besitzen meist drei Rollen mit harten Metallnoppen. Diese zerstören das Gestein allein durch das Abrollen auf der Bohrlochsohle.
 
Eine weitere Form der Bohrkrone wird auch im Handwerksbereich bei der Hausinstallation zum Setzen von Hohlwanddosen (z.B. für Steckdosen oder Lichtschalter) eingesetzt. Sie kann in nahezu jeden Typ von Bohrmaschine eingespannt werden.
 
Bei dieser Form der Bohrkrone dient ein im Zentrum der Krone fixierter Führungsstab (ein Rundstahl oder Betonbohrer) als Zentrierung, damit die Bohrkrone beim Bearbeitungsvorgang nicht „verläuft“. Mehrere auf der Seitenwand der Krone nach vorne hin weisend aufgesetzte Schneidplatten (meist Hartmetallschneiden) fräsen sich in das zu bearbeitende Material. Da die Bohrkrone auf der Rückseite geschlossen ist, ist die optimale Tiefe der Bohrung bereits vorbestimmt.
 
Bohrkrone
 
Als Bohrkrone werden Maschinenwerkzeuge bezeichnet, die als spezielle Bauform des Bohrkopfes das zu bohrende Material nicht zu Bohrmehl zerschlagen, sondern nur in Form eines Ringspalts ausschneiden, wobei ein massiver Bohrkern erhalten bleibt.
 
Bohrkronen bestehen aus einem zylinderförmigen Becher aus Werkzeugstahl, dessen offener Rand mit den eigentlichen Schneidwerkzeugen besetzt ist. Diese können, je nach den Anforderungen des zu bohrenden Materials, aus Hartmetallsegmenten, aus Schneidplatten oder aus Diamantsegmenten bestehen. Diese Schneidkrone wird durch ein Gewinde auf einer Aufnahme montiert, oder ist als Einheit fest mit dieser verbunden. In der Aufnahme wird ein auswechselbarer Zentrierbohrer fixiert und am Aufnahmeschaft wird die Bohrkrone in die Bohrmaschine eingespannt. In ihrem Aufbau sind Bohrkronen den Lochsägen ähnlich.
 
Bohrkronen zur Bearbeitung harten Gesteins und von Glas sind mit Diamantsegmenten oder Diamantsplittern besetzt. Mit ihnen werden präzise Bohrungen mit niedrigen Drehzahlen und ohne Schlagwirkung unter Wasserkühlung durchgeführt. Ähnliche Nassbohrkronen, jedoch mit großen Hartmetallsegmenten besetzt, werden auch für Durchbrüche in Betondecken und -wänden mit Durchmessern bis zu über einem Meter eingesetzt.
 
Schlagbohrkronen zur trockenen Verwendung in Bohrhämmern weisen eine etwas stabilere und gröbere Geometrie des Bohrtopfes auf und sind oft mit einem SDS-Aufnahmeschaft ausgestattet. Sie werden für Rohinstallationen verschiedener Gewerke im Baubereich eingesetzt.