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Sägekette - Sägeketten für jedes Modell

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Informationen zu Sägeketten
Eine Sägekette ist ein als Endloskette mit speziellen Schneidgliedern ausgeführter Bestandteil einer Säge, der den Materialabtrag im zu bearbeitenden Werkstoff durchführt.
 
Die einzelnen Glieder der Sägekette (Treibglied, Verbindungsglied, Schneidglied) sind in der Folge Schneidglied links, Verbindungsglied, Treibglied, Verbindungsglied, Schneidglied rechts und Treibglied fest miteinander vernietet.

Bestimmung der richtigen Sägekette

Für die Bestellung einer Sägekette sind 3 Angaben erforderlich: Die Kettenteilung, die Treibgliedstärke und die Treibgliedanzahl.
 

1.) Die Kettenteilung (in Zoll angegeben)
ist der Abstand der Nietbolzen (in der Verbindungslasche) von Mitte zu Mitte gemessen. Die Angabe der Teilung ist entweder auf dem Schwert oder in der Bedienungsanleitung der Kettensäge vermerkt. Alternativ kann zur Bestimmung der Teilung der Abstand von 3 hintereinander folgenden Nieten der Sägekette gemessen werden, dann durch 2 teilen ergibt die Kettenteilung.

Angeboten werden:

Sägeketten in 3/8 LP oder Hobby (1,1 / 1,3 mm Treibgliedstärke)
Die Sägeketten haben ein niedrigeres Zahnprofil für Motorsägen mit kleineren Hubräumen und geringer Leistung sowie für viele Elektrosägen. Das schmale Zahndach und die geringe Zahnhöhe produzieren kleine Späne (1.1 noch feiner als 1.3 mm).
Vorteil: geringer Leistungsbedarf
Nachteil: geringe Schnitthaltigkeit
Ideal für Baumpflegearbeiten, Entasten (geringen Rückschlagneigung)

Sägeketten in 3/8" (1,3 / 1,5 / 1,6 mm Treibgliedstärke)
Die Sägeketten haben ein hohes und breites Zahnprofil für Kettensägen mit hoher Motorleistung.
Schnelles und rationelles Arbeiten beim Fällen und Ablängen.

Sägeketten in 325" (1,3 / 1,5 / 1,6 mm Treibgliedstärke)
Diese Sägeketten haben einen geringeren Abstand zwischen den Nietbolzen und somit mehr Schneidezähne bei gleicher Kettenlänge.
Die Zahnhöhe liegt zwischen 3/8 LP und 3/8" für Motorsägen mit mittleren Hubraum
Vorteil: Schnelles Schneiden, höhere Standzeit, geringer Rückschlageffekt, längere Lebensdauer gegenüber einer Hobbykette
Ideal für Arbeiten wie Fällarbeiten, Ablägen oder Entasten.

404“
Diese Sägekette ist lediglich für sehr schwere Kettensägen geeignet.

2.) Die Treibgliedstärke
entspricht der Nutbreite in der Schiene.
Das Treibglied ist das Teil der Sägekette, welches in der Nut Ihres Schwertes läuft bzw. gleitet.
Geläufige Treibgliedstärken sind: 1,1; 1,3; 1,5 und 1,6 mm
Diese Angabe findet man entweder auf dem Schwert oder in der Bedienungsanleitung der Motorsäge. Alternativ kann man auch Motorsägenfabrikat – und Modell angeben oder die Treibgliedstärke oder die Nutbreite des Schwertes ausmessen.

3.) Die Treibgliedanzahl
bestimmt die Länge der Sägekette und ergibt sich aus der Anzahl der Treibglieder (bei einer vorhandenen Sägekette zählen). Alternativ kann auch die sichtbare Schnittlänge des Schwertes angegeben werden (Falls nicht bekannt: gemessen wird der Teil des Schwertes, der sich außerhalb der Säge befindet).
Eine vollständige Angabe wäre z.B. 3/8“-1.6-60

 
Funktionen der einzelnen Glieder:
  1. Antriebsglied
    Das Antriebsglied (= Treibglied) überträgt die Antriebskraft vom Ritzel auf die Sägekette und sorgt anhand der Mitnehmer für die Verteilung des Sägeketten-Haftöls auf dem Schwert. Diese Mitnehmer sind in Dreiecksform zur Innenseite der Sägekette hin ausgebildet. Die Außenseite ist meist glatt. Es gibt aber auch Sägeketten, deren Antriebsglieder auf der Oberseite speziell geformte Gleitplatten haben. Diese sorgen für einen ruhigeren Schnitt.
     
  2. Verbindungsglied
    Die Antriebs- und Schneidglieder werden durch das Verbindungsglied miteinander verbunden.
     
  3. Schneidglied
    Die Aufgabe des Schneidglieds ist das Zerspanen des Holzes. Es ist auf der Unterseite glatt. Auf der Oberseite ist eine rechtwinklige Schneide mit vorlaufender Abstandsnase (Tiefenbegrenzer) ausgebildet. Das Zahndach (vorlaufend) hebt die Holzfaser an, die Zahnseite schneidet die Faser ab. Die Spandicke ist abhängig vom vertikalen Abstand zwischen Tiefenbegrenzer und Schneidzahnoberkant. Dieser Abstand sollte mit einer Tiefenbegrenzerlehre und einer Flachfeile auf ein korrektes Maß von 0,025" = 0,64 mm runtergefeilt werden.

    Feilt man den Tiefenbegrenzer zu tief ab, wird die Spanstärke größer. Dies hat allerdings auch zur Folge, dass die Kettensäge kraftmäßig überfordert wird und die Gefahr eines Rückschlageffekts steigt.
     
  4. Zähne
    Bei den Zähnen unterscheidet man Halbmeißel und Vollmeißel:  

    Halbmeißelzahn:
    Abgerundete Seitenkante vorzugsweise für leistungsschwächere Kettensägen, geringere Schnittleistung als Vollmeißel.

    Vollmeißelzahn:
    Scharfkantige und winklige Zahnschaufel, geringer Schnittwiderstand.

    • Vorteile: Bessere Standzeit der Sägekette, nicht so empfindlich gegen Sand, sehr einfach nach zu schärfen und geringerer Rückschlageffekt durch geringeren Materialabtrag. Die Form des Schneidgliedes ist ausschlaggebend für das Schnittverhalten.
       
    • Nachteile: Nicht mehr so laufruhig wie der Rundzahn. 

       
    • Vorteile: Bis zu 20% mehr Leistung als Halbmeißel, für den absoluten Profieinsatz, bzw. leistungsstarke Kettensägen.
       
    • Nachteile: Läuft ruppig und ist aggressiver, empfindlich bei Fremdkörperkontakt.

 


Nützliche Hinweise zur Pflege der Schnitteinrichtung

Spannen einer Sägekette

Für ein sicheres Arbeiten mit der Kettensäge und für eine lange Lebensdauer der Schnitteinrichtung ist auch das Spannen der Sägekette wichtig. Es dient nicht nur der Arbeitssicherheit, sondern kann auch Schäden an der Sägekette und übermäßigen Verschleißerscheinungen vorbeugen.
Es empfiehlt sich daher, die Kettenspannung regelmäßig zu überprüfen und, falls nötig, zu korrigieren. Denn während der Arbeit mit der Kettensäge erwärmt sich die Kette und dehnt sich dabei aus. Nach einer gewissen Ruhezeit zieht sich dann die erkaltete Kette wieder zusammen. Aus diesem Grund sollte man regelmäßig vor Arbeitsbeginn überprüfen, ob die Kettenspannung noch gegeben ist und die Treiblieder noch passgenau über das Ritzel laufen. Ungewöhnliche Geräusche sind oft ein Zeichen dafür, dass Ritzel und Kette nicht mehr genau ineinander greifen.

Überprüfen der Kettenspannung:
Wichtig: Nie die Kette direkt nach dem Schneiden spannen, erst abkühlen lassen! Sonst kann es zu schwerwiegenden Schäden an der Führungsschiene oder an der Motorkurbelwelle kommen!

Zuerst wird überprüft, wie fest die Sägekette in der Führungsschiene liegt (Hierfür Arbeitshandschuhe tragen). Hängt die Sägekette an der Unterseite der Führungsschiene leicht durch, ist die Kettenspannung zu niedrig eingestellt. Lässt sich die Sägekette kaum bewegen, ist sie zu stark gespannt. Hier muss die Spannung leicht reduziert werden, da es sonst zur Schädigung von Kettenrad und Schienenspitze kommen kann.
Wenn die Sägekette auf der Unterseite der Schiene nicht durchhängt, sich aber noch leicht durchziehen lässt, ist sie optimal gespannt. Sie lässt sich dann auch noch ein wenig
nach oben ziehen.

Korrigieren der Spannung

Bei abgestelltem Motor die Schrauben der Kettenradabdeckung lösen. Dann die Schienenspitze anheben und während des Spannens festhalten (Arbeitshandschuhe tragen). Bei Panzerschienen wird die Stellschraube solange gedreht, bis die Unterseiten der losesten Verbindungsglieder die Schienenunterseite berühren
Bei Sternschienen muss die Spannung höher sein als bei der Panzerschiene. Die Stellschraube wird in diesem Fall solange gedreht, bis die Unterseiten der losesten Verbindungsglieder fest an der Schiene anliegen.
Im Anschluss die Sägekette in der Mitte der Unterseite anfassen und nach unten ziehen. Dann wieder loslassen. Die Sägekette muss in ihre ursprüngliche Lage zurückspringen und dabei wieder fest an der Schiene anliegen (Schnapptest). Die Schwerthalte-Muttern werden nun bei immer noch hochgehaltener Schienenspitze angezogen.
Nach der Arbeit ist es empfehlenswert, die Sägekette etwas zu entspannen (vor allem bei frostiger Witterung), da sie sonst reißen oder sich verformen kann.

Kettenwechsel und Reinigung

Nur eine scharfe Sägekette garantiert eine gute Schnittleistung im Holz.
Sie ist optimal, wenn sie sich durch das Eigengewicht von selbst in den Schnitt zieht und gleichmäßig große Späne produziert.
Werden die Späne immer feiner, dann ist dies ein Anzeichen dafür, dass die Kette stumpf geworden ist.
Stärkeres Drücken hilft hier nicht, sondern verstärkt den Verschleiß von Kupplung, Führungsschiene und Sägekette. Ebenso kann der Luftfilter der Motorsäge dadurch schneller verstopfen.
Üblicherweise wird die Sägekette bei Sägearbeiten an Kiefer oder Fichte nach 3 – 4 Stämmen stumpf. Die Häufigkeit des Verstumpfens kann aber aus verschiedenen Gründen wesentlich variieren. Hauptsächlich sind es aber die Schnitte in die Rinde, welche hauptsächlich die Schärfe der Sägezähne schmälern.

Verschmutztes Holz, trockenes Holz oder schwer zu sägende Holzarten verursachen starke Abnutzung. Bei absolut sauberem Holz, entrindeten Stämmen oder bei Fällarbeiten auf Schnee kann man über eine lange Zeit sägen, bevor die Kette stumpf wird. Es gibt also keine festen Regeln dafür, wie lange man mit einer Sägekette arbeiten kann.

Die Standzeit der Sägekette ist u.a. abhängig von:

Motorleistung der Maschine, Qualität der Sägekette, Kettenteilung, Anzahl der Schneidezähne, Motordrehzahl, Vorschubdruck, Form und Breite des Schneidzahns, Holzart, Verschmutzungs- und Feuchtigkeitsgrad des Holzes sowie der Jahreszeit (z. B. gefrorenes Holz).

Wenn z.B. die Bindeglieder auf der Unterseite ernsthafte Verschleißerscheinungen aufzeigen, die Scheidzähne beschädigt sind (Kratzer auf dem Holz) oder vom Schneidzahn nur noch ca. 3 mm übrig sind, muss ein Kettenwechsel erfolgen. Gleichzeitig ist eine Reinigung der Kettensäge und Führungsschiene empfehlenswert.
Hierbei wird die Nut der Schiene mit einem Nutkratzer oder einfach mit einem Schraubendreher von Schmutz befreit. Starke, nicht entfernte Ablagerungen in der Nut können zur Folge haben, dass die Kette aus der Schiene springt. Der Schmutz saugt auch das Sägeketten-Haftöl auf und kann so die optimale Schmierung der Sägekette behindern und den Verschleiß den beweglichen Teilen erhöhen.
Bitte beachten: Neue sowie geschärfte Sägeketten müssen vor dem ersten Schnitt erst durch kurzen Leerlauf der Motorsäge eingefahren werden.

Auch hier gilt: Da sich die Sägekette nach dem Abkühlen wieder etwas zusammenzieht, sollte sie in heißem Zustand niemals gewechselt werden, da es sonst zu schwerwiegenden Schäden an der Führungsschiene oder an der Motorkurbelwelle kommen kann.

Bitte beachten Sie: Vor dem Einsatz von neuen Schienen und Ketten müssen diese geschmiert
werden.

Etwas Fett in die Kettennut geben, so dass die Kette von dem Moment an, wo sie zu rotieren beginnt geschmiert wird. Die Nut wird sicherheitshalber immer bei Kettenwechsel geschmiert. Einfach noch zusätzlich etwas Öl auf die neue Ausrüstung geben und einige Minuten lang einziehen lassen, bevor die Kettensäge wieder in Betrieb genommen wird. Dann die Kettensäge 30 Sekunden lang laufen lassen und die Kette erneut spannen, bevor der erste Schnitt vorsichtig durchführt wird. Danach kann mit normalem Vorschubdruck gesägt wird.
Während des Sägens die Kettenspannung beachten. Eine neue Kette wird bis zu einem gewissen
Maß ausgedehnt und zu Beginn kann es nötig sein, sie nach jedem durchgeführten Schnitt nachzuspannen.

Ebenfalls empfiehlt es sich, die neue Sägekette vor dem Einspannen in eine Wanne mit Sägekettenhaftöl zu legen.

Weitere Produkte im Überblick:
Arbeitshandschuhe - Bohrkronen - Trennscheiben - Diamanttrennscheiben - Zweitaktöl - Sägeketten Stihl