Diamanttrennscheiben
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Bei Diamanttrennscheiben (ausschließlich für den Einsatz in Naturstein, Beton, Asphalt, jedoch nicht in Metall - außer einigen Spezialtypen) werden Diamantsegmente mittels verschiedener möglicher Verfahren auf Stahlstammblätter aufgebracht. Diese Verfahren sind das Sintern, Löten oder Laserschweißen.
Die Sonderform einer Diamant-Trennscheibe kommt beim hochpräzisen Innenlochtrennen zum Einsatz. Hier wird das Schleifkorn galvanisch aufgebracht.
Diamantsegmente: Hier werden verschiedene Metallpulver mit (meistens) Industriediamanten vermischt und in speziellen Pressformen bei großer Hitze und hohen Druck gesintert. Die Metallpulver schmelzen und verbinden sich mit den Diamanten. Die Segmente werden dann noch entgratet und dann auf die Stammblätter aufgebracht. Die Art der Metallpulver, der Diamantanteil und die Diamantqualität, sowie die Art der Verbindung zwischen Segment und Stammblatt entscheiden über die Qualität, die Schnittigkeit und die Lebensdauer einer Diamanttrennscheibe. Damit Diamant-Trennscheiben den Fliehkräften und der Belastung standhalten, muss der Hersteller den Sicherheitsstandard einhalten, der in der Norm EN 13236 geregelt ist.
Formen von Diamant-Trennscheiben
Es existieren verschiedene Arten von Diamant-Trennscheiben:
Aufbau einer Diamant-Trennscheibe
Mit dem Metallgrundkörper (sog. Stammblatt) der Diamant-Trennscheibe sind sog. Segmente mit eingelagerten Industriediamanten verbunden, die eine höhere Trennleistung als herkömmliche Trennscheiben ermöglichen. Bei hochwertigen Scheiben ist diese Verbindung mit dem Laser geschweißt, es gibt auch hartgelötete oder gesinterte Scheiben.
Auf den Trennscheiben ist ein Drehrichtungspfeil aufgebracht, der die Richtung der Scheibendrehung anzeigt. Bei einer Montage der Trennscheibe in entgegengesetzter Drehrichtung werden die Diamanten in den metallischen Bindemitteln schnell freigeschliffen und können heraus fallen. Die Schneidwirkung geht verloren. Die Diamanten in neuen Diamanttrennscheiben werden i. d. R. vor der Auslieferung angeschärft, dadurch wird sofort eine ideale Schnittleistung ermöglicht.
Arbeit mit Diamant-Trennscheiben Bei herkömmlichen Diamant-Trennscheiben im unteren und mittleren Qualitätssegment ist eine Kühlpause einzuhalten. Auf diese erforderliche Abkühlzeit wird auf diesen Produkten hingewiesen. Vereinzelt sind Diamanttrennscheiben am Markt verfügbar, die im professionellen Einsatz immer häufiger Verwendung finden, die keine Kühlpause erfordern. Gewisse Zuschlagstoffe in der metallischen Bindung als auch eine spezielle Laserschweißnaht, die das Segment mit dem Stammblatt verbindet, ermöglichen diese Vorteile, die sich in einer Zeitersparnis niederschlagen. Die produkttechnische Entwicklung der Industrie schreitet voran und erarbeitet laufend Verbesserungen der Diamanttrenntechnologie, um eine immer schnellere und effizientere Arbeitsweise zu realisieren. Nicht nur die Schnittleistung (Schneidfreudigkeit, Effizienz und Standzeit) zeichnen eine hochwertige Diamanttrennscheibe aus. Ermüdungsfreies Arbeiten und reduzierte Geräuschentwicklung ist im täglichen Umgang mit dieser Technologie wesentlich. Die Belastung der Bediener, insbesondere die Schallbelastung, wird durch den Einsatz gelochter Stammblätter erheblich minimiert. Dennoch ist das Tragen von Schallschutzmitteln in der tagtäglichen stundenlangen Arbeit geboten, wie auch das Tragen von Atemschutz beim Entstehen einer Staubentwicklung.
Abmessungen von Diamant-Trennscheiben Die Diamant-Trennscheiben sind von 60 mm bis 5000 mm Außendurchmesser erhältlich (für Winkelschleifer, Fugenschneider, Tischsägen, Multiblattsägen oder Wandsägen). Die Innenbohrung beträgt i. d. R. 22,23 mm für Winkelschleifer und 20 mm, 25,4 oder 30 mm für Tischsägen und Fugenschneider. Für professionelle Anwendungen in der Natursteinindustrie sind größere Aufnahmebohrungen z.B. 60 mm und 100 mm geläufig. |












